Zylinderkopf Berlin

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Der Zylinderkopf ist ein Bauteil des Motors.

Wie es der Name schon andeutet, bildet der Zylinderkopf sozusagen über dem eigentlichen Motorblock den „Kopf“.

Wenn ein Motor überhitzt, ist hier in der Regel der größte Schwachpunkt zu finden.

Je nach Motor und Heftigkeit der Überhitzung kann ein Schaden am Zylinderkopf unterschiedlich aussehen und damit auch in den Reparaturkosten extrem schwanken.

Dazu kommt, dass Sie bei Arbeiten am Zylinderkopf nicht vorrangig eine besonders „billige“ Werkstatt benötigen – dafür aber eine, der Sie wirklich vertrauen können.

Dieses Vertrauen können unsere Kunden in und um Berlin für unsere Meisterwerkstatt bestätigen.

Geschichte des Zylinderkopfs

Am Anfang der Geschichte der Verbrennungsmotoren standen sogenannte Sackzylinder.

Die Zylinder für die Kolben und der Zylinderkopf bestanden dabei aus einem Bauteil.

Das wurde zumeist aus Guss angefertigt.

Diese Zylinder können nicht wassergekühlt werden, aufgrund der Bauweise können die Verbrennungsräume und Ventileinlässe zudem nicht optimiert werden.

Zwar wurde auch die Trennung von Zylinderkopf und Motorblock schon sehr früh angewandt (Ford T), doch die beiden Teile mussten mithilfe einer Zylinderkopfdichtung abgedichtet werden.

Noch bis in die 1990er hinein war die Herstellung guter Kopfdichtungen jedoch eine enorme Herausforderung.

Damit verbunden blieb auch eine instand gesetzte Zylinderkopfdichtung ein deutlicher Schwachpunkt.

Ein Viertakt-Motor lässt sich inklusive seiner Dichtungen von oben nach unten folgendermaßen unterteilen:

  • Ventildeckeldichtung
  • Ventildeckeldichtung
  • Zylinderkopf
  • Motorblock
  • Kurbelgehäusedichtung
  • Kurbelgehäuse
  • Ölwannendichtung
  • Ölwanne

Schäden am Zylinderkopf – Ursachen und Wirkungen

Bei vielen Motoren können jedoch Motorblock und Kurbelgehäuse nicht getrennt werden. Der Zylinderkopf beinhaltet weitere, wichtige Bauteile:

  • gelagerte Nockenwelle(n), an der Stirnseite die Steuerriemenscheibe, auf welcher der Zahnriemen läuft
  • unter den Nocken die Ventile, die mit Ventilschaftdichtungen abgedichtet werden
  • meist seitlich befinden sich Zündkerzen (Ottomotor) oder Glühkerzen (Diesel)
  • ebenfalls meist seitlich Einspritzdüsen (Diesel als auch Ottomotor) oder Injektoren (moderne Diesel)

Außerdem ist ein Zylinderkopf mit zahlreichen Kanälen durchsetzt.

Durch diese Kanäle werden Kühlwasser und Motorenöl zur Schmierung (natürlich in eigenen Kreisläufen) geleitet.

Der klassische und wohl am meisten anzutreffende Schaden an einem Motor ist eine defekte Kopfdichtung. Zu erkennen ist diese an verschiedenen Symptomen:

  • Schaden vom Verbrennungsraum zu den Wasserkanälen: Luftbläschen oder/und Abgase im Kühler oder/und Wasser im Verbrennungsraum (weißer Rauch)
  • Schaden von Öl- zu Wasserkanälen: Motorenöl im Kühlwasser, Kühlwasser meist bräunlich, am Kühlerdeckel innenseitig ein bräunlicher Ölschlamm bzw. Kühlwasser im Motorenöl (abhängig von der Menge sehr schwer zu erkennen)
  • Schaden vom Verbrennungsraum zu den Ölkanälen: blaue Abgase, eventuell auch kräftiges Ölnebeln aus dem Auspuff; eventuell herausgeschleuderter Ölmessstab und andere defekte Dichtungen, weil die Abgase in die andere Richtung (vom Verbrennungsraum zu den Ölkanälen) buchstäblich das Kurbelgehäuse aufpumpen und Druck entsteht

Motor Folgeschäden

Daneben können viele weitere Schäden entstehen.

Gelangt beispielsweise Motorenöl in den Auspuff, muss es auch durch den Katalysator.

Durch die dortige Hitze kann es dort verbrennen bzw. verkokeln und den teuren Kat zerstören.

Öl im Kühlsystem kann die Wasserleitungen (insbesondere im Kühler) verstopfen.

Wasser im Öl vermindert die Schmierfähigkeit eines Motors drastisch, es kann zum Kolbenfresser kommen.

Das ist beispielsweise dann ein typischer Schaden, wenn noch längere Zeit mit der defekten Kopfdichtung gefahren wird.

Durch die enorme Hitze, die aufgrund der verschiedenen Schäden und daraus resultierender Symptome entsteht, kann es den in der Regel aus Leichtmetall (Aluminium) hergestellten Zylinderkopf auch verziehen.

Schlimmstenfalls bekommt er feine Haarrisse.

Durch eine verminderte Schmierung im Zylinderkopf können auch die Nockenwellen und Nockenwellenlager einlaufen und kaputtgehen.

Motorschaden – Die Ursachen

Die Ursache für eine defekte Kopfdichtung ist bei heutigen modernen Motoren zumeist sehr leicht zu beschränken.

Meist ist eine Überhitzung des Motors ausschlaggebend.

Die wiederum kann ebenfalls unterschiedliche Ursachen haben:

  • Verlust von Kühlwasser aufgrund eines Lecks im Kühlkreislauf oder Kühlers
  • defekte Wasserpumpe (oft einhergehend mit Wasseraustritt an der Pumpe)
  • ein Thermostat, das (insbesondere nach langer Standzeit) festgeklebt ist und nicht mehr öffnet und damit den äußeren vom inneren Kühlkreislauf dauerhaft trennt und somit die Kühlung verhindert.

Ursachen, weil Autofahrer das damit verbundene Risiko gar nicht kennen

Es gibt auch noch eine weitere Möglichkeit für Kopfschäden.

Wegen des Winters und der damit verbundenen Temperaturen ist es (fast) eine Selbstverständlichkeit, dem Kühlwasser Frostschutzmittel (Glysantin bzw. Glykol) beizumengen.

Fehlt das Frostschutzmittel jedoch, gefriert das Kühlwasser bei starkem Frost im Motor.

Durch die Ausdehnung des Eises treten Defekte zuerst an den schwächsten Punkten auf.

Also besteht ein Risiko, dass es den Zylinderkopf förmlich hebt.

Fehlendes Kühlerfrostschutzmittel im Sommer – ein Risiko für den Zylinderkopf?

Aber auch im Sommer kann das Fahren ohne Frostschutzmittel ein größeres Risiko für den Zylinderkopf darstellen.

Im Frostschutzmittel ist auch Alkohol (Glysantin, Glykol) enthalten.

Das setzt den Siedepunkt des Wassers deutlich nach oben.

Gerade Fahrzeuge mit Motoren im Stadtverkehr oder auf sehr langen Strecken bei warmen Sommertemperaturen neigen dazu, dass das Kühlerwasser mehr oder weniger vor sich her köchelt und einen Kopfschaden begünstigt.

Vielleicht verbinden Sie diesen Begriff nur mit der Waschmaschinenwerbung: Lochfraß

Das dauerhafte Betreiben des Motors kann aber auch ursächlich für einen Wasserpumpenschaden oder einen nahezu unergründbaren Zylinderkopfschaden verantwortlich sein.

Zwischen Wasser und Aluminium kommt es zu einem elektro-chemischen Prozess, der zu kleinsten Explosionen an den Wänden der Kühlkanäle führt.

Diese Schäden kennen wir auch von Waschmaschinen: Lochfraß.

In Regionen, in denen es nur sehr selten friert (mediterran, sub-tropisch und tropisch), verzichten viele Autofahrer und selbst Werkstätten mangels Kenntnis auf Frostschutzmittel.

Stattdessen füllen sie das Kühlsystem nur mit reinem Wasser auf.

Daneben gibt es aber auch verschiedene Frostschutzmittel.

Viele Motoren benötigen silikathaltiges Frostschutzmittel.

Das sorgt beispielsweise für Schmierung der Wasserpumpe.

Damit ist auch die Wasserpumpe einem hohen Risiko ausgesetzt beim Fahren mit reinem Wasser im Kühlsystem.

Ab und an gibt es auch Autofahrer in unseren Breitengraden, die das Glysantin im Sommer nicht beachten oder nach einem Kühlwassertausch nicht ersetzen.

Nur die Kopfdichtung tauschen, reicht in keinem Fall!

Gibt es nun einen Schaden am Zylinderkopf oder der Kopfdichtung Ihres Fahrzeugs, kann das völlig verschiedene Auswirkungen aber auch Auslöser haben.

Einfach nur die Kopfdichtung zu tauschen, ist also nicht ausreichend.

Zusätzlich entstandene Schäden müssen eindeutig identifiziert werden, ebenso muss die mögliche Ursache auf jeden Fall behoben werden.

Andernfalls haben Sie schon nach wenigen Kilometern die nächste defekte Kopfdichtung oder gar defekten Kopf.

Bringen Sie Ihr Auto ausschließlich zu einem kompetenten Meisterbetrieb

Aber auch beim Instandsetzen selbst lauern viele Gefahren, wenn Sie Ihren Kopfschaden billig in einer nicht zertifizierten Hinterhof- oder Garagen-Werkstatt durchführen lassen wollen.

Zum einen benötigt man eine ganze Reihe von Spezialwerkzeug.

Außerdem sind moderne Kopfdichtungen komplexe und technisch aufwendig herzustellende Bauteile.

Hier Billigware aus Fernost zu verbauen – die Verlockung ist natürlich groß.

Außerdem kann es auch schwarze Schafe geben, die Ihnen einen Zylinderkopf nach dem Dichtungswechsel wieder verbauen, obwohl der verzogen ist oder Haarrisse hat.

Damit das nicht sofort bemerkt wird, kann eventuell sogar ein Dichtmittel nachgefüllt werden, welches kleine Undichtigkeiten kurzfristig behebt.

Um die Kosten weiter zu drücken, kann es Ihnen hier sogar passieren, dass alte Kopfschrauben und Zahnriemen ebenfalls wieder eingesetzt werden, obwohl nur einmalig verwendbar.

Fachwissen und Erfahrung – bei Arbeiten am Zylinderkopf unentbehrlich

Daraus folgert, dass Arbeiten am Zylinderkopf sehr anspruchsvolle Arbeiten sind.

Selbst weniger erfahrene Mechaniker können hier etwas vergessen.

Es ist also ausgesprochen wichtig, gerade Arbeiten am Zylinderkopf von einer zertifizierten Meisterwerkstatt durchführen zu lassen, die auch weitreichende Erfahrungen in der Motoreninstandsetzung hat.

In und um Berlin gehört unsere Fachwerkstatt zu diesen besonderen Werkstätten.

Von Haus aus ist eine hohe Handwerksqualität bei uns das oberste Gebot – seit mehr als 20 Jahren.

Unser Motto lautet, Automobile genauso zu reparieren, wie wir es bei unseren eigenen Fahrzeugen machen würden.

Nämlich perfekt und ohne Kompromisse.

Zylinderkopf – Wir setzen Ihren Motor perfekt instand

Daneben ist uns aber ein zuverlässiges Zeitmanagement ebenfalls wichtig.

So haben Sie stets Planungssicherheit, wenn Sie Ihr Fahrzeug zu uns geben.

Bei den Ersatzteilen verwenden wir ausschließlich Ware in Erstausrüsterqualität oder sogar direkt vom Erstausrüster.

Da wir ein hohes Ersatzteilaufkommen haben, erhalten wir entsprechend attraktive Konditionen.

So können wir unseren Kunden eine erstklassige handwerkliche Arbeit zu absolut attraktiven Preisen bieten.

Gerne können Sie sich davon überzeugen und bei einem Zylinderkopfschaden mit uns in Verbindung treten.

Natürlich holen wir das Fahrzeug auch bei Ihnen ab, falls gewünscht.

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